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Literatur

Luitwin Rémý

Im Nebel

Mit weißen Schleiern hat sich
der Morgen früh aufs Feld geschlichen.
Ein leichter Wind geht durch das Korn, man hört ihn kaum.
Ich hab die Nacht gewacht,
so oft an dich gedacht.
Im Nebel scheint es mir nun wie ein Traum.

Die kühle Nacht
ist einem kühlen Tag gewichen.
In stiller Einsamkeit unter dem Lindenbaum
Hab ich die Nacht verbracht
und hab mir Mut gemacht.
Im Nebel haben Schatten keinen Raum.

----- Übersetzung: A. Kuntze


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