Lauf, und lauf, ihr seht mich niemals wieder.
Und wenn der Wind mich trägt, ich kehre nicht zurück.
Ich hab mich oft genug in eurem Griff gebeugt,
hab meinen Stolz begraben, meinen Kopf geneigt,
hab meinen Haß verschwiegen, meine Ängste nie gezeigt,
hab still ertragen, wie das Schweigen mich erdrückt,
und wenn ich schreien wollte, schlugt ihr meinen Aufstand nieder.
Fort, und fort, ihr sollt mich niemals suchen.
Und wenn ich Wege finde, nutze ich die Chance.
Ich hab mich oft genug für euer Ziel gequält,
hab meine Pläne stets für euch zurückgestellt,
hab über euren Wünschen vielleicht meinen Sinn verfehlt,
und fand nicht zwischen uns die nötige Balance,
und lernte, meinen Hochseiltanz mit Freuden zu verfluchen.
Lauf, und lauf, so habt ihr mich vertrieben.
Und wenn der Sturm mich trägt, ich finde doch mein Ziel.
Ich habe lang genug für euch gespielt, gelacht,
ich hab ein Leben lang an euer Wohl gedacht,
ich hab mein Leben doch zu einer bloßen Farce gemacht,
ich hab ein Leben lang für euch gelebt, gelacht, gespielt,
Ein Narr war ich, ein Narr, ein Narr, und bin es stets geblieben.
Fort, und fort, daß ihr mich niemals findet.
Und wenn ich Ziele finde, hab ich einen Plan.
Ich habe lang genug geschwiegen; ohne Klagen
und ohne Zweifel, ohne Einspruch, ohne Fragen
hab ich wohl lang genug die Narrenmaske euch getragen.
Es ist vorbei, vorbei, ich fang ein neues Leben an.
Und meine Narrenfreiheit hab ich hiermit euch verkündet.