wenn Dunkel ruft, so folge ich ihm sacht
ich sehe nicht den Tag, den Schein auch nicht
des frühen Morgens in der tiefsten Nacht.
vergebens such ich nach der Hoffnung Licht.
ich seh den Mond, schau, wie er steigt und lacht.
ich seh ihn langsam schwinden, Tag um Tag.
dann ist er fort. und kohlschwarz ist die Nacht.
und dort ist Licht, das er zuvor verbarg.
der kleinste Stern, im Mondlicht unbedacht
wird strahlend hell nun, bis das Dunkel bricht.
so zeigt mir selbst in dunkler Winternacht
mein güldner Stern den wahren Weg zum Licht.
das kleinste Licht in unserm stillen Sehnen
vermag mit hellstem Schein die dunkle Nacht zu zähmen.