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Luitwin Rémý

In einer Sommernacht

Die Nacht scheint mir zu hell für diese Zeit des Jahres.
Der leise Wind, der durch die Birken geht,
Das sachte Flattern eines Falterpaares,
Das ferne Singen der Zikaden im Feldblumenbeet,
All dieses scheint unwirklich, fremd, und schön.

Ich wünschte, der Mond würde untergeh'n.
In Dunkelheit fühlt' ich die Stille sicher.
Und hörte, wie sanft die Nacht mich ruft,
Und atmete tief den Feldblumenduft,
Und sähe, was meine Augen nicht seh'n.

----- Übersetzung: E. Paiste


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