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Literatur

Luitwin Rémý

Ode an innere Stimmen

Es hat der Narr ein Lied gespielt
      in diesen düstren Zeiten,
Es hat mir einen Weg gezeigt
      zum Lichte hin zu schreiten,

Wo oftmals nur die Nacht regiert,
      die Freude auch zu finden,
Mit all dem Schmerz und all dem Leid
      auch Schönes zu verbinden,

Trotz Finsternis ein Licht zu sehn,
      trotz Kälte nicht zu frieren,
Trotz Dunkelheit und Einsamkeit
      die Hoffnung noch zu spüren.

So hat des Narren leises Lied
      mir einen Weg gefunden,
die düstre Wirklichkeit zu fliehn,
      und sei es nur für Stunden.

Doch ihr, die ihr nicht träumen könnt,
      ihr hört nicht solche Lieder,
ihr spürt kein Feuer, seht kein Licht,
      euch hält das Schicksal nieder.

Und bricht die Sonne auch hervor
      wie oft an dunklen Tagen,
so seht ihr nur die Dunkelheit
      und hört nicht auf zu klagen,
      und hört nicht auf zu klagen.

----- Übersetzung: E. Paiste


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