Von Sturm umhüllt, so steht auf hohem Stein
Eine Gestalt, nicht weit davon zu fallen,
Im Angesicht des Himmels doch so klein,
Daß ihre Schreie ungehört verhallen.
So stand ich dort, allein und unerkannt,
Voll Fragen, deren Antwort ich nicht fand.
Und wandernd durch die Täler meiner Nacht
Voll Hoffnung, einmal nur ein Licht zu finden,
Das Wärme gibt, und Halt, und glauben macht
Daß es gelingen mag, den Tag für stets zu binden,
So ging ich, träumend stets, von Furcht erfüllt
Zu finden, was der Seele Hunger stillt.
So suchte ich, was ich dereinst verlor
Um in den Tiefen meines Geistes festzuhalten
Was wilden Stürmen gleich sich zeigt' zuvor
Und ebenso wie die Naturgewalten
Stets niederbricht, was in den Weg sich stellt,
Doch niemals bricht die Grenzen dieser Welt.