Reiter auf weißem Pferd fegt durch die einsamen Straßen und Felder in eiskalten stürmischen Nächten, die Zügel ganz fest in den trotz hartem Frost niemals frierenden Händen.
Kalt schlägt der herrische Wind durch die kahlen verlassenen Bäume, als wolle er strafen, mit Rauhreif verziert er die wenigen standhaft dem Eis widerstehenden Äste.
Hoffnung verläßt wie ein schleichendes Gift langsam, unbemerkt zahllos die dunklen Gemüter, und manch einer wünscht sich, er könne sein Leben dem grausamen Frost übereignen.
Reiter auf weißem Pferd wählt mit Bedacht und trägt jene fort, die mit versteinerten Mienen ihm Blutopfer bringen, erwartend den Schneefall, die einzige wahre Erlösung.